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Bewusstheit • Wachstum • Lebenskompetenz

 

 

Familienstellen

Systemische Strukturaufstellungen, Familienaufstellungen, Organisationsaufstellungen

Haltung • Methode • Ziel


Wahrnehmen, was wirkt.
Anerkennen, was ist.
Finden, was löst.
Achten, was dazu gehört.
Fördern, was sich wandeln will.
Leben, was Frieden schafft.


Gescheiterte Beziehungen, verhaltensauffällige Kinder, Entfremdung von Familienangehörigen, mangelnder Erfolg im Beruf, innere Unzufriedenheit, Todessehnsucht, Sucht, schwere Krankheiten, Gewalt ... wer würde vermuten, dass dabei oft eine tiefe unbewusste Liebe und Bindung als Auslöser wirkt?
Jeder Mensch kommt in tiefer, existentieller Verbundenheit mit seinen Eltern und mit dem ganzen Familiensystem zur Welt und ist bereit, mit Leib und Leben diese Familie zu unterstützen. Eine Familie ist ein energetisches System, in dem jedes Mitglied, das dazu gehört seinen Platz haben muss. Wird jemandem dieser Platz verweigert oder wird das Familienmitglied nicht genügend gewürdigt, abgelehnt oder verschwiegen, versuchen Nachgeborene, diese nicht gewürdigte Energie im System zum Leben zu erwecken und auf ein nicht gesehenes Familienmitglied hinzuweisen. Das bedeutet, dass Menschen mit ihrem Verhalten und Erleben oft versuchen, Schicksale anderer Familienmitglieder nachzuleben, ihnen in den Tod zu folgen, durch eine Krankheit ihre "Familienpflicht" zu erfüllen oder sich aus "blinder Liebe" und Treue zum Herkunftsfamiliensystem ein glückliches Leben - und zum Beispiel eine glückliche Partnerschaft - zu verbieten. Auch wenn wir es nicht wissen oder wahrhaben wollen, wir sind verbunden mit allen Mitgliedern unseres Familiensystems, sowohl mit denen die noch leben, als auch mit den Verstorbenen. Diese Verstrickungen bestimmen unser Leben in allen Bereichen und sind unserem Bewusstsein normalerweise nicht zugänglich.


Die Haltung - Die Methode

Es ist der Verdienst von Bert Hellinger, diese Zusammenhänge erkannt und für die Praxis nutzbar gemacht zu haben. Die Methode ist das sogenannte Familienstellen. In der Regel findet es in Gruppen statt, und eine Person, die die Familie stellen möchte, sucht sich aus der Gruppe Personen, die die einzelnen Familienmitglieder vertreten und stellt diese nach ihrem inneren Bild auf. Das Eindrückliche und letztlich (noch) nicht Erklärbare ist, dass die Stellvertretenden körperlich-seelische Empfindungen haben, die den Familienmitgliedern entsprechen, die sie vertreten. Dieses Phänomen wird auch als "wissendes Feld" (Hellinger) oder "morphogenetisches Feld" (Sheldrake) bezeichnet. Dieses wissende Feld macht die Bindungen sichtbar und erfahrbar und lässt die Dynamik der hindernden Verstrickungen im Familiensystem erkennen. Durch die Aufstellung ergeben sich Hinweise auf die Lösungen, die die Aufstellenden zu befreiterem, versöhnterem Leben führen können.

Im Zentrum des Systemstellens stehen die Bedingungen, die dazu beitragen, dass Beziehungen zwischen Mann und Frau und zwischen Eltern und Kindern misslingen oder gelingen und sich vertiefen. Es geht um "Ordnungen der Liebe" (Hellinger), um die Folgen der Missachtung dieser Ordnung und vor allem um Auswege und gute Lösungen. Dabei geht es um ganz grundsätzliche Vorgänge des Menschseins und des Zusammenlebens in der Familie wie Dazugehörendürfen und Ausgeklammertsein, das Nehmen und Würdigen der Eltern, die Ebenbürtigkeit in Paarbeziehungen und die Zustimmung zum eigenen Schicksal und das Achten des Schicksal von anderen.

Die Lösungen die sich zeigen, sind manchmal nicht leicht anzunehmen. Die Achtung und Würdigung der Familienmitglieder oder ehemaligen Partnerinnen und Partnern verlangt häufig das Loslassen von liebgewordenen Vor-Urteilen und Selbst-Bildern. Doch mit dem Anerkennen was war und was ist, kann Einklang mit dem Leben, mit dem Schicksal und daher auch mit sich selbst entstehen und ein erfüllteres, zufriedeneres und glücklicheres Leben möglich werden.


Das Ziel der Arbeit

Die Seminare ermöglichen es Paaren und Einzelnen wahrzunehmen und anzuerkennen, was ist und wirkt und konkrete Handlungshinweise und Lösungswege in ihren Beziehungen - privat und im beruflichen Umfeld - zu finden. Ungenutzte und blockierte Potentiale können frei werden und eine Neuorientierung zu mehr Lebens- und Liebesqualität kann beginnen.

Die bisherigen Erfahrungen mit dieser Arbeit zeigen, dass jede Aufstellung wirkt, auch wenn im Außen vielleicht erst nach längerer Zeit eine Wirkung spürbar wird. Auch jede Person die dient, indem sie aufgestellt wird oder zuschaut, erhält durch das Mitfühlen, Dabeisein, Sichzurverfügungstellen und Einlassen Hinweise für die eigenen Lebensthemen. Oft werden in den Aufstellungen für andere die eigenen Probleme mit angesprochen und mögliche Lösungen aufgezeigt.


Das Organisationstellen

Mit Hilfe von Aufstellungen können Informationen über zentrale Aspekte und Dynamiken in Organisationen und Institutionen gewonnen werden. Die Stellvertretenden repräsentieren strukturelle Störungen und Beziehungskonflikte und geben Hinweise auf das Führungsverhalten, auf Folgen früherer Ereignisse oder auf den eigenen Platz in einem Arbeitssystem. Geplante Massnahmen lassen sich testen und Lösungshinweise können erkannt werden.

 

 

 


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